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Änderungen bei diversen KfW-Programmen

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KfW124 – Wohneigentumsprogramm: seit 01.10.19 gilt eine Erhöhung des maximalen Betrages für diesen Kreditbaustein von 50.000 EUR auf 100.000 Euro, die bereitstellungszinsfreie Zeit verlängert sich von 4 auf 12 Monate, d.h. Bereitstellungszinsen fallen erst ab dem 13. Monat nach Kreditzusage an.
KfW151/152 bzw. 153 – energieeffizientes Sanieren und Bauen: seit 01.06.19 wurde der Zinssatz für Bereitstellungszinsen von 3% p.a. auf 1,8% p.a. gesenkt, die bereitstellungszinsfreie Zeit verlängert sich von 6 auf 12 Monate, d.h. Bereitstellungszinsen fallen erst ab dem 13. Monat nach Kreditzusage an.

Baukindergeld – Mit Zuschuss vom Staat ins eigene Zuhause

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Das Baukindergeld ist eine direkte staatliche Förderung, die seit dem 18.09.2018 unter den dafür geltenden Voraussetzungen online im Portal der KfW Bankengruppe beantragt werden kann. Die Höhe beträgt 1.200 € pro Jahr und Kind, die Auszahlung erfolgt jährlich, der Förderanspruch besteht längstens 10 Jahre. Es sind unbedingt hinsichtlich Einzug, Antragstellung und Unterlagenupload die von der KfW kommunizierten Fristen und Vorgaben zu beachten.

Sonderaktionen unserer Bankpartner

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Zahlreiche Bankpartner bieten derzeit Sonderaktionen wie z.B.
– kostenlose Verlängerung der bereitstellungszinsfreien Zeit für eigene Bauvorhaben oder Kauf eines Neubaus vom Bauträger auf bis zu 15 Monate.
– KfW-Subventionierungen bis zu 0,40%
– Zinsrabatte von bis zu 0,30% für Volltilgerdarlehen
– regional bedingte Zinsabschläge
an.

Riester-Rente kann gepfändet werden

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Wer als Privatperson nicht mehr in der Lage ist, seine Rechnungen oder Schulden zu bezahlen, muss damit rechnen, dass sein Vermögen gepfändet wird. Grundsätzlich ist das im Rahmen eines Riester-Vertrages angesparte Vermögen pfändungssicher, doch es gibt auch Ausnahmen. Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin weist darauf hin, dass das Vermögen durchaus gepfändet werden kann, wenn es auf nicht geförderten Beiträgen beruht. Mit anderen Worten: Wenn der Riester-Sparer vergessen hat, einen Antrag auf Förderung zu stellen oder er die Förderungsgrenze überschritten hat, dann kann sein angespartes Vermögen innerhalb der gesetzlichen Grenzen gepfändet werden.

Die bösen Privatversicherten

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Ganz so viel Böses sollte man diesen Menschen wohl nicht unterstellen. Die gesetzlichen Krankenkassen heißen alle willkommen. So bemerkte selbst der Verbandssprecher Florian Lanz dass es sich wohl herumgesprochen habe, dass das schöne Werbebild der „PKV“ nicht der Realität entspricht. Auch der Spiegel berichtete erst kürzlich, dass die Anfragen von Privatversicherten, in eine Gesetzliche zu wechseln, sich enorm erhöht haben. Die Privaten allerdings behaupten vehement, dass die Attraktivität ihrer Versicherungsangebote weiterhin hoch im Kurs stehen, Zahlen allerdings sprechen gegen diese Aussage. So wechselten im vergangenen Jahr rund 27.600 zur Barmer GEK. Der Gesetzgeber will natürlich verhindern, dass sich junge Menschen billig privat versichern und später, wenn die Beiträge stark anziehen, in die Gesetzliche gehen, weil sie sich somit an der Solidargemeinschaft bereichern.

Rentenfehler: Anspruch nur auf 4 Jahre Nachzahlung

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In Berichten des Bundesversicherungsamtes über die Deutschen Rentenversicherung Bund wurde von über 150.000 Rentnern gesprochen, bei denen es zu Berechnungsfehlern kam. Bei ihnen wurden entweder die Berufsausbildungsentgelte im Rentenbescheid nicht berücksichtigt oder die im Jahr 2002 neu geregelten Kinderzuschläge bei Hinterbliebenen waren nicht in die Berechnung eingegangen. Durch die Rechenfehler beim Kinderzuschlag waren die Renten der Betroffenen im Durchschnitt um 57 Euro niedriger als ihnen zusteht. Bei den Rentnern, die von Fehlern bei den Ausbildungszeiten betroffen sind, waren es durchschnittlich rund 2,80 Euro pro Monat. Wie die Rentenversicherung mitteilt, wurden inzwischen 19,3 Millionen Euro für die Fälle der vergessenen Kinderzuschläge zurückgezahlt, die Zahlungen erfolgten rückwirkend bis zum 1. Januar 2006. Für die Fälle der nicht berücksichtigten Ausbildungszeiten hat die Rentenversicherung nach eigenen Angaben 15,7 Millionen Euro (rückwirkend bis zum 1. Januar 2007) nachgezahlt. Für die Rentenversicherung sind die Fehler damit ausgeräumt.

Pflegeversicherung muss im Ausland keine Sachleistung bezahlen

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Im Juli entschied der Europäische Gerichtshof (EuGH), dass die deutsche Pflegeversicherung für Deutsche im Ausland keine Pflegeleistungen oder die häusliche Versorgung bezahlen muss (Az.: C-562/10). Damit wies das Gericht in Luxemburg eine entsprechende Klage der EU-Kommission gegen Deutschland ab. Die EU-Kommission warf der deutschen Pflegeversicherung mangelhafte Leistungen und ein Verstoß gegen europäisches Recht vor. Die Pflegeversicherung beschränke ihrer Meinung nach die Dienstleistungsfreiheit der EU, indem sie Deutschen bei einem vorübergehenden Auslandsaufenthalt keine Pflegeleistungen bezahlen. Dieser Argumentation folgte der EuGH nicht. Zwar müsse die Pflegeversicherung weiterhin das Pflegegeld bezahlen, aber auch zukünftig nicht die sogenannte Sachleistungen (Grundpflege + hauswirtschaftliche Versorgung) erstatten. Mit anderen Worten: Deutsche, die sich im Ausland befinden, haben keinen Anspruch auf die Kostenübernahme der Pflege und häuslichen Versorgung durch die Pflegeversicherung. Das Pflegegeld beträgt etwa die Hälfte des Sachleistungsbetrages, zum Zeitpunkt des Urteils lag dieser bei 1.510 Euro und das Pflegegeld bei 685 Euro.